Mihai Duduta und Bryan Ho haben am MIT Massachusetts Institute of Technology unter der Leitung von Professor W. Craig Carter und in ein komplett neues Licht stellen. Nicht nur, dass sie um die Hälfte leichter und deutlich günstiger sein soll, basiert sie doch vor allem auf einer ganz anderen Idee als bisherige Batterien und könnte “aufgetankt” werden wie wir es bisher von Benzinern oder Dieselfahrzeugen gewohnt sind.
Eine wichtige Charakteristik dieser Batterie ist es, dass die beiden Funktionen “Speichern der Energie” und “Abgeben der Energie wenn sie benötigt wird” in zwei physikalische Strukturen getrennt wurden. Das Trennen dieser Funktionen macht die Herstellung und deutlich effizienter erklärt Chiang. Durch die reduzierten Kosten und das niedrigere Gewicht könnten Elektroautos gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor konkurrenzfähig werden – schließlich sind die Batterien bisher der größte Kostenfaktor.
Da die elektrische Energie in festen Partikeln die in einer Flüssigkeit schwimmen gespeichert wird, könnte bei leerer Batterie auch einfach die Flüssigkeit abgepumt und neu eingefüllt werden. Die abgepumpte Flüssigkeit mit den entladenen Partikeln könnte dann stationär neu aufgeladen werden, wobei die Prozedur ähnlich lange dauern könnte wie das heutige Auftanken eines Autos. Alternativ könnte die Batterie auch einfach an der Steckdose oder per Schnelladung wieder aufgeladen werden, wenn die Zeit es zulässt.