Das deutsche Technologieunternehmen Continental erweitert sein Sensorportfolio für den schnell wachsenden Markt der Elektromobilität mit der Vorstellung eines neuen Sensors.
Der standardisierte E-Motor-Rotationspositionssensor ist einfach einsetzbar, hocheffizient als auch kompakt und leicht.
Der sogenannte “induktive Hochgeschwindigkeits-Elektro-Motor-Rotationspositionssensor” (eRPS) erfasst die genaue Position des Rotors in einem elektrischen Synchronmotor. Das trägt zu einer Steigerung der Effizienz bei und ermöglicht einen reibungsloseren Betrieb.
Bestehende Lösungen für die Rotationsmessung basieren häufig auf dem Resolverprinzip (einem rotierenden elektrischen Transformator), einem komplizierten System, das für jede Ausführung von Synchronmotoren speziell angepasst werden muss. Der eRPS ist dagegen ein standardisiertes Bauteil, das unabhängig von der Anzahl der Polpaare für jeden Motor geeignet ist.
Laut Continental lässt sich dieser neue Sensor leicht von einem Motor auf einen anderen übertragen, was ihn zu einer attraktiven Option für Elektrofahrzeuge macht. Im Vergleich zu bestehenden Resolversensoren ist der eRPS kompakter, um 40 Prozent leichter und deutlich robuster. Der Produktionsstart ist für Ende 2025 geplant.
Quelle: Auto-Presse