Toyota testet seit einem Jahr weltweit die Plug-In Version des Prius. Nun sind erste Ergebnisse aus Frankreich veröffentlicht worden.
Vor einem Jahr begann im französischen Straßburg eine Testreihe mit inzwischen 70 Toyotas vom Typ Prius Plug-In-Hybrid. Als Tester zählten 30 öffentliche Einrichtungen und Unternehmen, die an 145 öffentlichen und privaten Ladesäulen vom französischen Stromerzeuger EDF ihren Strom beziehen konnten. Jedes der Testfahrzeuge ist im Durchschnitt eine Strecke von 19.000 Kilometer gefahren. Es konnten Kraftstoffeinsparungen von bis zu 40 % im Vergleich zu Dieselautos mit gleicher Leistung realisiert werden. Durchschnittlich fuhren die Probanden Strecken von 13,9 Kilometern, was mit einer elektrischen Reichweite des Prius Plug-In Hybrid von 20 Kilometern mühelos zu bewältigen war.
Ein sehr interessanter Punkt an dieser Testreihe war auch, dass in der Regel am Arbeitsplatz oder zuhause aufgeladen wird. An den öffentlichen Ladesäulen tankten die wenigsten. Dadurch ist auch die Angst unbegründet, dass die Lade-Infrastruktur noch nicht ausreichend ausgebaut sei.